Die Einen verurteilen das neue unmenschliche Zuwanderungsgesetz, die Anderen staunen uber die Hilflosigkeit der Verwandtschaft beim Erlernen der Sprache, die Dritten schimpfen uber die kollektive Verantwortungslosigkeit der Familie und der Beamten. Die Ursachen der unzulanglichen Situation liegen schnell auf der Hand, aber ihre Folgen lassen sich viel schwieriger und langwieriger beseitigen bzw. reparieren.
Alexander traf mich im Korridor und bat, ihm das Rezept fur die Arznei ins Russische zu ubersetzen - Tropfen fu die erkrankten Kinder: N 2x3 pro Tag, L 5x3 pro Tag. N das ist fur Nikolai (Kolenjka), der ist noch klein, erst ein Jahr jung, und braucht zwei Tropfen. L steht fur Lydia (Lidotschka), die ist etwas alter und braucht funf Tropfen. Auf mein Angebot, ein Familienfoto zu machen, sind alle erfreut eingegangen. „Setzt euch hier aufs Bett. Und wo sind die Anderen?“ Alexander (Saschok), der mittlere des Funferpacks, meldete sich sofort bereitwillig zu Wort: „Sie gehen hier zur Schule! Und wir haben noch eine Mama, die kommt bald!“
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