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Ausstellung in der *Stadtteilbibliothek Remscheid-Lennep
Von Bastian Hamacher

Zu hunderttausenden folgten ihre Vorfahren den Angeboten Zarin Katharinas II, um in Russland zu siedeln. Oder sie wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus den ehemaligen Ostgebieten des Deutschen Reiches nach Kasachstan, Usbekistan oder Sibirien deportiert. Heute bilden die Spataussiedler die zweitgro?te Migrantengruppe in Remscheid.
Deshalb zeigt der Caritasverband Remscheid in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst fur Integration und Migration die Wanderausstellung "Volk auf dem Weg - Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland". Menschen wollen nicht in Schubladen gesteckt werden. Von Dienstag, 15. Marz, bis zum 15. April wird die Ausstellung in der Lenneper Stadtteilbibliothek zu sehen sein. Das Ziel formulierte Josef Schleicher, Projektleiter der Landsmannschaft, gestern beim Pressegesprach: "Wir wollen Vorurteile aufbrechen, denn Menschen aus anderen Kulturkreisen wollen nicht in Schubladen gesteckt werden." Die Ausstellung ist Teil eines Unterrichtsprojektes Migration und Integration, und Schleicher hat oft genug Satze gehort wie: "Hatte man uns in der Schule aufgeklart, hatten wir keine Vorurteile." Werner Fu?winkel, Geschaftsfuhrer des Caritasverbandes, hat in der Hochphase des Zuzuges der Russlanddeutschen Anfang der 90-er Jahre in Remscheid angefangen. Er erinnert sich: "Ich habe viele Menschen getroffen, die sehr hoffnungsvoll gekommen sind und sich sehr schnell und sehr gut integriert haben."
Aufgefallen sei ihm, dass diese damals auf keinen Fall als Gruppe auffallen wollten, keine Hilfe von offiziellen Stellen erbaten und schnell in den Nachbarschaften integriert waren. Auch das ist ein Grund, warum die Landsmannschaft der Russlanddeutschen ihre Geschichte auf einer Wanderausstellung vorstellt. Russlanddeutsche sollen sich au?ern. Die Ausstellung umfasst 25 Tafeln, die die Siedlungs- und Wanderungsgeschichte von 1763 bis heute zeigen. Damit soll aber nicht nur die Geschichte vermittelt werden, man wolle auch die Spataussiedler animieren, sich zu au?ern. "Das belebt die Ausstellung und schafft Verbundenheit", sagt Josef Schleicher. Er wunscht sich, dass die Deutschen aus Russland in Remscheid starker wahrgenommen werden, zu anderen Migranten Kontakt aufbauen.
Der Historiker Hans Jurgen Roth wird die Ausstellung mit Vortragen begleiten. Er hat viele Spataussiedler kennen gelernt - und auch die Kehrseiten: "Das Gefuhl, den Mangel an deutscher Identitat mit einem Mangel an russischer getauscht zu haben - sich nicht angekommen zu fuhlen."

Remscheider General-Anzeiger - 2011/03/09
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