Показать сообщение отдельно
  #122  
Старый 22.11.2010, 15:58
Аватар для ALEKSO
ALEKSO ALEKSO вне форума
 
Регистрация: 11.06.2008
Сообщений: 7,701
По умолчанию

Normal *0 *21 * AUSSTELLUNG Schau will Vorurteile gegen russlanddeutscheSpataussiedler abbauen
„Gemeinsam in Wiesbaden - mit offenen Augen und Ohren aufeinander zugehen“lautet die Botschaft der Wanderausstellung, die jetzt mit einem „Nachmittag derBegegnung“ im Haus der Heimat eroffnet wurde. Unter dem Titel „Volk auf demWeg: Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“ prasentiert siebundesweit das Gestern und Heute der Volksgruppe in Wort und Bild sowie durchFilme, Berichte, Reden und Interviews mit Zeitzeugen.
Gro?e Tafeln informieren uber die Auswanderung der Deutschen nach Russlandin den Jahren 1763 bis 1862, das Leben in den deutschen Siedlungen an der Wolgasowie in der Ukraine und im Kaukasus, den Leidensweg dieser Volksgruppe und denZustrom der Spataussiedler, besonders in den vergangenen 15 Jahren, in dieBundesrepublik und die damit verbundenen Integrationsprobleme. Mit diesergeschichtlichen Dokumentation soll sachlich und eindringlich auf die Schicksaledieser Menschen aufmerksam gemacht werden, um Vorteile abzubauen und ihreEingliederung in die bundesdeutsche Gesellschaft zu erleichtern.
Verstandnis wecken
Es ist den beiden Projektleitern der Ausstellung, Jacob Fischer und JosefSchleicher, deshalb ein Anliegen, uber die meist verbreiteten Vorbehaltegegenuber Russlanddeutschen zu informieren und diese gleichzeitig zuwiderlegen, um Verstandnis fureinander zu wecken. Hinter dem gangigen Vorwurf„Sie sind keine Deutschen, da sie kaum noch deutsch sprechen konnen“ verbirgtsich zum Beispiel eine tragische Wahrheit, die viele nicht kennen und die ihreWurzeln im Zweiten Weltkrieg hat: Nach der Zwangsvertreibung der Wolgadeutschennach Zentralasien im Jahr 1941 gab es in Russland und in den 14 Landern derehemaligen UDSSR keine deutschen Schulen mehr. In den Zwangsarbeitslagern imOsten der Sowjetunion war den Russlanddeutschen die Pflege ihrer Mutterspracheund Kultur strengstens untersagt. Sogar in den Schulen durften die Kinderwahrend der Pausen nicht deutsch sprechen. Der Verlust der deutschen Spracheist fur die Russlanddeutschen somit eine der schlimmsten Kriegsfolgen.
Die Ausstellung ist Teil des Projekts „Ein, Zwei, Drei … Heimisch!?“ desWiesbadener Tragerkreises „Erinnerungskultur & Integration“. Sie wird vonder Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Stuttgart, veranstaltet und vomBundesinnenministerium gefordert.
Interessierten Besuchern steht sie bis zum 20. Dezember montags bis samstagsvon 13 bis 17 Uhr (Schulen nach Anmeldung auch vormittags) offen. Eine weitereAusstellung wird im Rahmen der Schulprojekttage zum Thema „Integration inDeutschland“ in Wiesbadener Schulen gezeigt.
***********.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/meldungen/9636637.htm
__________________
Приглашаем всех на сайт, конкурсы, кроссворды, судоку, вопросы-ответы, объявления, адреса фирм в Германии, а так-же для тех у кого есть своя фирма, Вы можете бесплатно добавить её в наш каталог фирм. RuDeCom - Наша жизнь за рубежом! ***.rudecom.net
Ответить с цитированием