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Старый 03.06.2011, 02:37
Аватар для gainst
gainst gainst вне форума
 
Регистрация: 20.06.2008
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По умолчанию

Die Aufgabe, diese Gebirge an Schutt
abzutragen und noch Brauchbares aus
den Resten zu klauben, fiel in den ersten
Nachkriegsjahren vor allem den Trummerfrauen
zu. „Mit blo?en Handen haben
wir Stahltrager, Balken und Steine
aus den Gerollbergen gezogen“, erinnert
sich Hildegard Brettschneider, die damals
als 18-Jahrige in Dresden aufraumen half.
Der Job war lebensgefahrlich. Viele
Frauen starben unter einsturzenden Hauswanden,
durch herabfallende Balken
oder explodierende Blindganger.
Es ging darum zu bergen, was wie -
derverwertbar schien. Mangel herrschte
schlie?lich an allem: Toilettenbecken,
Herden, Rohren, Leitungen.
Unbeschadigte Ziegel reichten die Frauen
in Personenketten weiter, um sie am
Stra?enrand mit kleinen Hammern vom
restlichen Putz zu saubern. Der Schutt
kam auf Pferdewagen. „Vier haben dann
geschoben und eine von uns hat die
Deichsel gelenkt“, sagt Brettschneider.
„Das war unsere Jugend.“
Um die gro?te Wohnungsnot zu lindern,
entstanden allerorts provisorische
Unterkunfte, doch viele harrten monatelang
in den Trummern ihrer Hauser aus.
Verstarkt wurde das Elend noch durch
Millionen Fluchtlinge, Vertriebene und
„Displaced Persons“.
In etlichen Stadten ihrer Besatzungszone
errichtete die britische Armee lange
Reihen und Blocke mit Nissenhutten, benannt
nach einem kanadischen Ingenieur,
der sich die halbrunden Wellblechhutten
ausgedacht hatte. Praktisch daran war,
dass ein paar Leute den Bausatz in wenigen
Stunden zusammenfugen konnten.
Allein in Hamburg gab es 29 derartige
Siedlungen. Manchmal hausten bis zu
drei Familien unter erbarmlichen Bedingungen
in diesen rund 50 Quadratmeter
gro?en halbierten Blechdosen, die im
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Снова светит солнце, снова светится душа, и пасмурно не будет больше никогда!!!
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